Kona

Hans und Vroni wollten einmal in Hawaii Golf spielen, dazu hat er sich einen sehr schönen Golfplatz ca. 1 Stunde von hier ausgesucht.  Wir fuhren nicht mit, setzten uns vor unserem Appartment ins Wasser und beobachteten die Surfer, die hier von Sonnen-aufgang bis nach Sonnenuntergang vor unserem Lanai surfen, sowie zwei Schildkröten.

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In dieser Anlage ist unser Appartment. Surfer und Schildkröten sind schwer zu sehen oder nicht im Bild 😉

Dann spazierten wir über eine Stunde ins Stadtzentrum. Auf dem Weg besuchen wir einen öffentlichen Meerwasserpool – hat sich mal jemand bauen lassen, ist ohne Erben verstorben, gehört jetzt dem Staat. Kleine Fische drinnen. Wasserversorgung: Wellen.

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Michi hat inzwischen eine feine Weihnachtskitsch-Sammlung zusammengestellt. Wird dann eine Austellung machen, nehme ich an…


Wir trinken in Kona einen Espresso aus Kona-Kaffee mit Meerblick.

P1090751.JPG Dann durchstreifen wir die Läden, aber die machen wenig Geschäft mit uns. Hans und Vroni kommen zurück, wir treffen uns im Zentrum. Während Vroni noch was kauft, besorgen Michi und ich Pizza und Bier für den letzten Abend in Kona. Der Sonneuntergang ist auch heute nicht so toll – die Wolken am Horizont verhindern ein Spektakel. Übrigens hingen den ganzen Tag über dunkle Regenwolken hinter uns am Berg, aber hier schien immer die Sonne. Interessantes Wetter hier.

Morgen der letzte Tag auf Big Island. Am Abend fliegen wir nach Honolulu wo wir noch übernachten und dann am Samstag früh die Rückreise antreten werden.

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Badetag

Heut gings wieder recht früh raus, weil das Boot um 8:30 ablegen wollte. Wir bekommen Flossen und Schnorchel und Brille und Life Jacket und eine Sicherheitsunterweisung, P1090649

Gleich bei der Hafenausfahrt warten schon Delfine auf uns … noch bevor wir ins Wasser können, sind sie wieder weg. P1090673

Die Crew beschließt, weiter südlich nach Delfinen Ausschau zu halten. Wir fahren die Küste entlang bis Captain Cook.

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Dort gehen wir fast eine Stunde schnorcheln und sehen viele Fische. Davon gibts nur Videos… Dann fahren wir zurück und gehen dort, wo wir die ersten Delphine gesehen haben, ins Wasser. Die Delphine gewinnen das Wettrennen. Michi hat zwar ein paar unter sich gesehen, Hans und ich nicht. Vom Boot sollen sie besser zu sehen gewesen sein.

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Die Crew gibt uns noch einen Tipp – gleich nebenan sei eine nette Bucht, wo man immer Honus sehen kann. Da müssen wir natürlich noch hin. Ist wirklich nett und wir verbringen gleich den Nachmittag dort.

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Die  Müdigkeit der Schildkröten ist ansteckend …P1090710

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Wir kaufen Moonfish fürs Abendessen – wirklich köstlich! Der Sonnenuntergang ist heut  etwas bewölkt…

 

 

 

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Der Berg ruft

Heute ist eine Bergtour angesagt – allerdings per Auto. Zu Fuß hätten wir die 4000 Höhenmeter nicht geschafft. Vroni fährt nicht mit, sie bleibt da, geht an den Strand und kann dann von wunderbaren Begegnungen mit Schildkröten erzählen.

Auf dem Weg zum Berg erkunden wir noch die Nordseite der Insel und fahren die Westküste hinauf. Dort ist es eher trocken und das Gras ist gelb. cof

Im Norden ist auch ein Flughafen. Eher nicht für Massentourismus tauglich…

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Auf einem Feld nahe dem Flughafen entdeckt Hans eine Pumpe der Voitsberger Firma Pumpen-Bauer.

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In Hawi, mit einem weiteren historic center (einige Häuser sind aus dem frühen 20. Jahrhundert) finden wir einen Espresso-Laden mit interessanter Weihnachts-Deko.

 

 

Wir fahren weiter, um einen Blick ins Weipi’o Tal zu werfen und vielleicht auch reinzufahren. Nur für Allrad. Allerdings hat es inzwischen zu regnen begonnen. Der Blick muss genügen.

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Auf dem Rückweg nach Hawi, wo wir noch tanken, kaufen wir bei einem Obststand eine Kokosnuss.

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Jetzt geht es auf einer Höhenstraße Richtung Waimea. Es schaut aus wie auf einer Alm bei uns. Alle grün, Kühe. Nur im Hintergrund das Meer.

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Faszinierdes Land. Hier sind wir einige wenige hundert Meter in der Höhe – aber von nun an gehts bergauf. Wir fahren auf den Saddle-Pass, die kürzeste Verbindung zwischen der Ost und Westseite. Es wird kühler. Wir ziehen uns um. Auffi muass i, der Berg ruaft!

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Beim Visitor-Center in 2800m gibts ein Safety-Briefing, dann darf man rauf. Nur mehr ein paar Meilen Schotter und Asphalt-Straße trennen uns vom Gipfel des Mauna Kea, 4205m. Wir waren aber grade noch an der Küste…

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Es sind doch ein paar Leute raufgefahren, um den Sonnenuntergang um 17:52 zu erleben.

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Hier hast schon österreichischen 3 Grad. Plus, grad noch. Mit viel Wind dreht sich das eh ins Minus.

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Vroni ist zwar nicht dabei aber Vroni’s Jacke. Die kommt Hans zu Diensten.

Jetzt wieder Allrad aktiviert, 4L rein und ohne viel zu Bremsen wieder runter. Angeblich wäre erst heute wieder einer mit Bremsversagen liegen geblieben. Ist ja doch recht steil.

Im Visitor-Center warten wir, ab 19 Uhr gibs kommentiertes Sterne-Schnuppen. Ist wie Planetarium nur echt. Ein Traum Nachthimmel – keine Lichtverschmutzung. Dazu stehne noch ein paar Teleskope rum, wo man durchsehen kann, aber als Brillenträger eher nix sieht. Das bieten sie von 19-22 Uhr. Und alles gratis.

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Das Sternenhimmel-Foto wird zwar der Wirklichkeit nicht gerecht, aber für ein Handy – geht nur mit Selfie-Stick mit Stativ-Funktion. Danke, Renate …

Dann fahren wir noch gute 1-2 Stunden samt kurzem Bier- und Fleischeinkauf nach Hause, braten uns eine Burger ohne Weckerl und essen gemütlich. Morgen gehts früh raus, um 8:00 ist einchecken – für den Schnorchel-Delphin-Ausflug. Danke, Ilona…

Auf in den Westen

Heute stand der Quartierwechsel nach Kona auf dem Programm, mit Besichtigung dessen, was so am Weg liegt. Hab ich schon mal erwähnt, dass ein Tag viel zu kurz ist? Einerseits weil die Sonne kurz vor sechs verschwindet und es danach ziemlich rasch ziemlich dunkel wird, und andererseits sowieso.

Jedenfalls überqueren wir den Vulkan samt Park und machen halt am Punalu’u Back Sand Beach, Ein wunderschöner Platz zum Baden samt Lifeguard.

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Wir baden auch. Viele der anderen Badegäste schnorcheln, Fische sieht man aber im recht klaren Wasser keine. Es scheint aber Honus, die großen Wasserschildkröten, zu geben, wir sehen aber keine.

Nächster Stopp: South Point, der südlichste Punkt der USA. Auf dem Weg dorthin viele Farmen und Weideland, nebst  Lavaströmen.

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Einige Leute fischen hier, mit langen Leinen und Schwimmwürsten wie Wasserflaschen als Schwimmer. Über eine Hängeleiter kann man auch ins Wasser…p1090553.jpg

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Am Weg zurück zur Hauptstraße finden wir ein Cafe wo es sehr guten Espresso und Capuccino zu vernünftigen Preisen gibt. Sie züchten auch Orchideen. Eine angenehme Pause im Schatten.

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An der Westküste fahren wir mal runter ans Meer zum Pu’uhonua O Hōnaunau National Historical Park, wo Reste einer alten Siedlung mit ein paar rekonstruierten Gebäuden zu sehen sind.

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Kurz nach Sonnenuntergang erreichen wir unser neues Quartier. Wir holen uns eine 18″ Pizza (Abendessen für 4 für 26$) und essen sie auf unserem Lanai. Morgen wollen wir auf den weißen Berg (Mona Kea).

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Tropical Botanical Garden and some Falls

Heute haben wir uns einen Teil der Ostküste vorgenommen, mal sehen wie weit wir es schaffen. Zuallererst besuchen wir einen Strand mit schwarzem Sand, den wir gesucht und endlich gefunden haben – war ziemlich genau 500m von unserem Quartier entfernt…

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War auch schönes Badewetter und der Strand schon in Betrieb. Wir nehmen uns vor  rechtzeitg zurückzukommen, um am Abend nochmal ins Meer zu hüpfen.

Einen Kirchenbesuch hatten wir noch nicht – die Star of the Sea  painted church (1928) wurde zweimal von der Lava gerettet.

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Während wir Richtung Pohoa fahren, beginnts leicht zu nieseln. Kurz nach Pohoa machen wir beim lokalen Sonntagsmarkt Halt. Dort ist schon einiges los. Es gibt zahlreiche “Streed-Food”-Lokale, aber zum Essen ists zu früh.

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Dort gibts “alles” – von Bananen bis zu Chiropraktiker  und psychologischer Betreuung für vom Vulkan Betroffene. Einer verkauft aus Italien importiertes Olivenöl mit hawaiianischen Aromen verfeinert. Schnäppchenpreis: so ab 100$ pro Liter.

Es regnet inzwischen stärker und wir fahren weiter. Nach Hilo zweigen wir auf einen “Scenic Drive” ab, ohne zu wissen, dass dieser uns ohnedies zu unserem ersten Ziel führt (Schild stand da keines).

Die Tropical Botanical Gardens liegen am Meer und bieten eine Unzahl tropischer Pflanzen aus aller Welt. Sehr schön, schon von der Lage und dem Urwald, der die Anlage umgibt, aber auch wegen der vielen Pflanzen und Blüten. Eine Auswahl…

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Bei einem historic Deli (1925, aber schaut nicht “historic” aus) machen wir “Kaffeepause” um dann zu den Akaka-Falls weiterzufahren.

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Auch die liegen super im Dschungel. Diese Fälle sind 420 Fuß hoch. Quiz: welchens Tier klettert hier  die Wasserfall-Wand hoch?

An der Straße entdecken wir einen Ziegenmilchladen.

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Im nahen Ort kaufen wir noch Brot in einer Bäckerei.

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Bei Hilo liegen noch weitere Wasserfälle, die leicht zu erreichen sind, die Rainbow Falls. Regenbogen sieht man nur morgens, falls die Sonne scheint. Sind aber dennoch sehenswert.

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Dann Tanken wir noch schnell und kaufen eine billige Kühlbox an der Tankstelle, um die teuren Lebensmittel morgen gut nach Kuna bringen zu können. Wir übersiedeln nämlich auf die Westseite der Insel.

An einer Stelle der 130er dampft es heute besonders stark und riecht auch nach Schwefel. Der Vulkanausbruch im Frühjahr war nur wenige 100 m von hier.

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Bevor wir zur Straße zu unserem Haus abbiegen, erkunden wir noch, wo die 130er endet. Wir landen in einem der vielen Lava-Flüsse, hier haben sie aber schon wieder einige Häuser errichtet (oder sie wurden gar nicht zerstört?)

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Zu Hause begrüßt uns das Lanai und das Meer – es ist schon recht dunkel.

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Hier noch ein Selfie, hab mal geübt

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Vulcano

Heute opfern wir den ganzen Tag der Pele, der Feuer- und Vulkangöttin. Sie hat ja im Frühjahr ca 700 Häuser zerstört. Einen Teil der Spur, die sie hinterlassen hat, haben wir ja gestern schon gesehen. Heute gehts in den Vulcano National Park. Das Wetter war besser als die Vorhersage, den ganzen Tag gab es Sonne mit leichter Bewölkung.

Im Visitor-Center sehen wir ein Video über die Lavaströme des Frühjahres und eine Filmvorführung über Hawaii und seine Vulkane. Dann fahren wir zum Crater Rim. Ein riesiger Krater tut sich vor uns auf. Überall dampfts raus, aber flüssige Lava gibt es derzeit in Hawaii keine.

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Wir gehen nur zum Teil geöffneten Crater Rim Trail entlang. Immer wieder sieht man hier interessante Pflanzen. Was ist das?

 

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Weit kommt man nicht, vieles ist noch gesperrt. Wir sind froh, dass wir überhaupt rein dürfen. Bleibt noch Zeit für ein Selfie 🙂

IMG_20181201_120322Dann gehen wir den kurzen Devastation-Trail, der über eine Lava führt, die vor ca 45 Jahren sich hier über den Wald ergossen hat…

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Dann gehts die Chain of Craters Road hinunter, da überquert man zahlreiche Lavaflows und kann einige Krater sehen. 32 km lang ist der Weg bis zum Meer.

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Jeder Lava-Fluss ist anders und es ist sehr beeindruckend.

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Bis wir wieder zu Hause sind, ist es finster. Wir braten uns ein gutes Steak mit Gemüse und lauschen der Brandung.

Big Island

Heute mussten wir etwas früher raus, da um 9:45 der Flug nach Big Island bevorstand. Alles in die Koffer quetschen, den restlichen Müll runtertragen (so viel Müll wie wir hier produzieren schaffen wir in Graz das ganze Monat nicht oder so, das mit der Mülltrennung ist noch etwas in den Kinderschuhen- es gibt zwar Recycling-Center, aber wieso nicht bei den Wohnhäusern wie bei uns?), das Auto zurückgeben, einchecken, kurzer Hüpfer nach Big Island. Neues Auto abholen (hier wieder Allrad) und zum Safeway einkaufen. Das Zeug ist echt teuer hier. Für etwas Brot, Bier, Obst, Butter, Nudeln etc. kommt man schnell mal auf 350$ …. Essen gehen ist unterschiedlich, wir haben mal ein einem besseren Lokal gegessen, wo die Hauptspeisen bei ca. 25$ anfingen (+ tax +tip), beim Chinesen haben wir für vier ca 75$ gezahlt. Das Vietamesische Essen gestern hat insgesamt 25$ gekostet. Geht ja.

Dann ab ins Quartier an der Südküste von Big Island. Da ists wirklich schön. Wir haben ein Haus direkt an der Küste – die Wellen rauschen und die Vögel singen. Seit Einbruch der Dunkelheit (ca 18 Uhr), jetzt um 10 scheints langsam leiser zu werden. Baden ist hier aber nicht möglich, bei den Wellen und Felsen kannst nicht ins Wasser gehen.

Unser Haus von der Straßenseite

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Unser Schlafzimmer mit Blick aufs Meer…P1090097.JPG

Vom Meer aufs Haus…P1090113

Der Blick vom Lanai…

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Echt schön hier, Wir erkunden ein wenig die Gegend.

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Links und rechts der Straße – Wildnis. Wildnis? Fast. Da gibts viele Villen, die sich drinnen verstecken. Aber auch viel Natur. Viel Grün. Plötzlich ist die Straße gesperrt. Aber genau da ist der Eingang zu einem Park. Wir parken das Auto und gehen den Strand entlang. Da fischt einer.

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Über ausgetretene Steige erreichen wir die ersten Spuren des Vulkanausbruchs vom heurigen Frühjahr. Eine riesige erkaltete Lavamasse hat sich hier runtergewälzt.

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Diese Kokospflänzchen werden gesetzt, um einerseits Wege zu markieren und andererseits dafür zu sorgen, dass dieser neue Untergrund wieder bewachsen wird. Auf dem Rückweg sammeln wir noch viele Eindrücke.

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Zu Hause kocht Vroni Shrimsnudeln. Köstlich!

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Morgen fahren wir zum Vulkan….

Ruhetag

naja, fast. Mal ausschlafen, gemütlich frühstücken und dann mal Karten verschicken… und der halbe Tag ist um. Hans und Vroni haben ein paar Sehenswürdigkeiten angesehen und waren vielleicht auch shoppen. Wir spazierten den Waikiki-Strand entlang, bis es uns entgültig zu heiß wurde, und dann auf der Schattseite der Hotels zurück.

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Dan fuhren wir nach Chinatown, um Vietnamesisch zu essen. Vroni und Hans gingen zum Baden zum Weikiki-Strand. Am Abend spielen wir noch ein letztes Turnier, bevor’s morgen weitergeht nach Big Island.

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Aotearoa

Weiß wer, ohne zu googlen, was das bedeutet? Ja, Reisen bildet. Heute war ein Ganztagsausflug zum Polynesischen Kulturzentrum (PCC) geplant, das von den Mormonen betrieben wird, um Geld für die Unterstützung von Studierenden der lokalen Universität aufzutreiben. Viele Mitarbeiter sind Studierende und Freiwillige, die hier Dienst leisten. Sie versuchen hier aber keine Missionarsarbeit, wenn man das nicht gelesen hätte, dann würde man es nicht merken.

Auf dem Hinweg (das Zentrum liegt ca 1h von Honolulu) blieben wir noch ein paar mal unterwegs stehen.

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Das PCC ist zwar nicht billig, aber es wird einiges geboten. Das Gelände ist in Dörfer, geteilt, die ein Polynesisches Land repräsentieren  und aus (nachgebauten) Häusern und  und es gibt jede halbe Stunde irgendwo eine Show und dazwischen kann man, wenn Zeit bleibt, diverse Dinge machen wie Kanu fahren, Ukulele lernen und vieles mehr.

Die vertreten Inselgruppen sind Hawaii, Tonga, Fiji, Samoa, Tahiti und eben Aoteraoa, besser bekannt als Neuseeland. Bei den Shows lernt man manches über diese Länder oder auch was man alles aus Kokospalmen machen kann.

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Der Herr, der uns die Vorzüge von Kokos näherbrachte, war ein echter Standup-Comedian,  ich hab schon lange nicht so gelacht. Es gab auch eine Kanu-Show, die hab ich zu filmen versucht. daher keine Bilder heute.

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Im Preis inbegriffen ist auch ein “Luau”, an sich ein Fest mit Unterhaltungsprogram. Es gibt traditionelles Hawaiianisches Essen wie Poi (eine Paste aus der Taro-Wurzel), Ahi Poke (roher Thunfisch), Kalua pig (im Untergrundofen langsam gegartes Schwein), aber auch andere Dinge wie Kimji, Brotpudding etc.

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Dann haben wir noch einen Kurzfilm in einem IMAX über Hawaii gesehen (bischen schwülstiger Text aber schöne Bilder, vieles kannten wir schon). Den Abschluss bildete eine Show, wo wieder viel getanzt wurde. War sicher besser als ein anderes kommerzielles Hula aber vielleicht doch etwas langatmig. Davon gibts leider keine Bilder… aber man findet was auf Youtube (Trailer, https://www.youtube.com/watch?v=AARl2yu9VGs). Morgen gehen wir es mal gemütlich an und werden noch einmal zum Bridge gehen, weil Freitag gehts ja schon nach Big Island.

 

 

 

Surf

Gestern ists mit dem Blog nix mehr geworden, Hans und ich haben kurzfristig noch das “LateNight” Turnier gespielt und dann war’s etwas zu spät… Jedenfalls wollten wir gestern an die Nordküste. Im Norden sah man schon bei der Abfahrt eine Menge Wolken, aber da regnet’s ja nie lang. Also los. Erster Zwischenstopp: Das am Weg liegende Outlet-Center. Nicht sehr groß, aber Hans kann sich mit neuen Polos eindecken und ich kauf mir neue Sandalen, von Clarks, zwei Paar um unter 50€.

Dann weiter zur Dole Plantation. Dort machen sie in Ananas. Wir haben zwar keine Tour gemacht, aber Ananas gekostet und auch wachsen sehen.

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Es gibt alles in Ananasform hier. Naja Klomuschel oder so grad nicht 😉

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Dann weiter zur Waimea-Bucht, wo es die höchsten Wellen der Gegend gibt. Sie waren vielleicht nicht extrem hoch aber doch ganz ordentlich…

Die da sind auch interessiert…

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Und die warten auf die Wellen….P1080981.JPG

Die da sind wohl zu schwer… oder stören doch die Felsen?

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Und da sind drei unterwegs…

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Beruhigt, den Wellen so zuzusehen….

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Dann beginnts ein wenig zu regnen und wir fahren ein wenig weiter und legen in einerRecreation Area einen Zwischenstopp ein. Sieh mal, was ist da im Wasser?

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Die Robbe lässt sich nicht weiter stören.

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Auch ohne Baden ist der Strand schön…

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Die Zeit vergeht wie immer zu schnell. Auf dem Rückweg ein Zwischenhalt beim Pali-Lookout. Dort blästs und fast den Berg hinunter. Aber der Ausblick lohnt sich,

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Am Abend spielen Hans und ich mit einem Engländer und einem Amerikaner ein Team-Turnier. Über das Ergebnis reden wir besser nicht. Dann noch die Mitternachts-Session, zwar nur drei Teams, aber unser Team mit zwei  jungen Amerikanern (Lee und Mee) wird ex äquo Erste… 😉